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Eine kleine Geschichte der Rasur

8. Mai 2012 1 Kommentar
Gillette Rasierer by wikimedia Mwimmer Eine kleine Geschichte der Rasur

cc by wikimedia/ Mwimmer

Für wohl alle Männer ist das Rasieren selbstverständlich. Dabei handelt es sich natürlich nicht nur um eine Modeerscheinung, sondern um eine natürliche Notwendigkeit für den Mann. So ist es kein Wunder, dass man bereits Rasiermesser aus dem 6. Jahrhundert vor Christus gefunden hat. Damals waren sie meist aus geschliffenem Feuerstein oder aus Stein. Auch Rasiermesser aus Muschelschalen oder Haifischzähnen hat man entdeckt.

Im 4. Jahrhundert benutzten die Ägypter Messer aus Kupfer oder aus Gold. Die Römer verwendeten Bimsstein. Generell war bei den alten Römern die erste Rasur ein echtes Ritual. Hier ließen junge Knaben ihre Kinderspielzeuge los, wurden das erste Mal rasiert und damit zum Mann.

Die ersten einklappbaren Rasiermesser wurden Mitte des 16. Jahrhunderts entwickelt. Messer von besonderer Qualität kamen im 17. Jahrhundert aus Sheffield oder aus Solingen. Die Nassrasur wurde traditionell von einem Barbier durchgeführt, ein Berufsstand, der hierzulande fast ausgestorben ist, in der arabischen Welt hingegen wird diese Kunst bis heute gepflegt.

Im Jahr 1901 erfand schließlich King Camp Gillette den ersten mechanischen Rasierer, auch Rasierhobel genannt. Nach und nach setzte er sich durch und machte es somit möglich, dass sich die Männer ohne Probleme zuhause rasieren konnten. Erste Entwürfe für Elektrorasierer gab es ebenfalls bereits um 1900 herum, jedoch machte erst die Entwicklung kleiner Elektromotoren in den 1930er Jahren die Trockenrasur mit einem elektrischen Rasierapparat möglich.

Die richtige Rasur – Durchführung und Pflege

4. Februar 2011 Keine Kommentare
rasur dharion 150x150 Die richtige Rasur   Durchführung und Pflege

cc by flickr / dharion

Die Wahl des richtigen Werkzeugs zur Rasur ist ebenso wichtig wie die ausreichende Vorversorgung der Haut. Wählen kann man zwischen Rasiergel, -schaum und -seife.

Rasiercreme und Rasierpinsel haben den Vorteil, dass sie die Haare durch die kreisenden Bewegungen weich gemacht und aufgerichtet werden, was das Abrasieren leichter macht.

Womit man die Barthaare letztendlich entfernt, ist eine Frage der persönlichen Vorlieben. Der einzig wichtige Punkt, der zu beachten gilt, ist die Wahl wirklich scharfer Klingen. Denn nur diese trennen die Haare präzise ab, ohne die Haut zu verletzen.

Sollte die gewählte Klinge dann doch zu stumpf sein, darf man auf keinen Fall zu hohen Druck ausüben. Damit schadet man der Haut enorm und zurück bleiben Schnittverletzungen, Reizungen und Entzündungen.

Sowohl vor der Rasur als auch zwischendurch sollte die Klinge immer wieder mit heißem Wasser gespült werden. Dies begünstigt die Schnittfähigkeit der Klinge und die Wärme wirkt öffnend auf die Poren.

Rasieren Sie in kurzen Zügen von drei bis fünf Zentimetern und achten Sie darauf, dass die betreffende Hautpartie immer gespannt ist. Arbeiten Sie sich am besten mit System vor, rasieren Sie in Wuchsrichtung und nehmen als letztes den Operlippen- und Kinnbart in Angriff. Für den Feinschliff benutzen Sie noch einmal ein wenig Rasiercreme und rasieren Sie quer zur Wuchsrichtung – niemals entgegen!

Zum Abschluss sollte das Gesicht mit warmen Wasser und antibakteriellem Teebaumölreiniger gewaschen und danach mit kaltem Wasser abgespritzt werden. Letzteres schließt die Poren und etwaige Schnittverletzungen. Ein mildes, alkoholfreies After Shave Balsam rundet die perfekte Rasur ab.