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Schmucktrends für Männer 2013

17. September 2013 Keine Kommentare
deviantart CathleenTarawhiti 300x215 Schmucktrends für Männer 2013

cc by deviantart / CathleenTarawhiti

In einer Zeit, in welcher Männer zunehmend ihre Gesichtsbehaarung sprießen lassen, Achselhaare nicht mehr verpöhnt werden und die Frisuren immer wilder werden, passen sich natürlich auch die Trends an. Modeschmuck für Männer ist nicht mehr feingliedrig und dezent, sondern opulenter und selbstverständlich auch markanter.

Breite Armbänder- und Spangen aus Edelstahl in gehämmerter Optik oder in grobem Reptil-Look zieren ädrige Unterarme, sowie Handschellen ähnliche Armreife und teilweise aus urig wirkendem Holz bestehender Armschmuck. Es wird aber auch sehr viel mit Leder und Kautschuk und gearbeitet, wo der Druckknopfverschluss sehr praktisch zu handhaben ist. In dem Fall kommen Nieten und gefährlich wirkende Spikes sehr gut zur Geltung. Die Oberfläche des verwendeten Edelstahls kann glänzend, aber auch satiniert oder noch auffälliger geschliffen sein. Sogar Schrauben und Muttern sind auf Lederbändern zu sehen, welche im Allgemeinen geflochten oder glatt sein können.

Als Anhänger auf teilweise schlichten Edelstahl- oder Lederketten sind silberfarbene, filigran verzierte Trillerpfeifen, Motorräder, Ringe, lange Fang- und Haifischzähne, Klauen, Stäbe mit Onyx, Münzen, Vorhängeschlösser, Anker und Kreuze. Nicht selten ist der Edelstahl geschwärzt bzw. oxidiert. Sehr beliebt bei Edelstahlschmuck für Männer sind Tiermotive wie beispielsweise Löwenköpfe, Kois, Tiger, Schlangen, Krokodile oder Bulldoggen. Nicht zu vergessen die Fabelwesen wie Drachen. Ebenfalls zu sehen sind Totenköpfe, gravierte Plättchen oder welche, die Motive aufweisen.

Und die Finger der Herren zieren plakative XL-Ringe in Form von Totenköpfen oder altertümlichen Emblemen als Motiv, welche überwiegend im Vintage-Stil gehalten sind. Einige Anhänger oder Symbole mit denen gearbeitet wird, nutzen Männer, vielleicht unbewusst, um ihren Gemütszustand zu verraten wie z. B. gebrochene Herzen, einem wie auf einem EKG zu sehenden Herzausschlag, ein Puzzle-Teil von dem das andere höchstwahrscheinlich die Partnerin trägt oder einen (Ehe-/Verlobungs-)Ring.

Auf Weltreise mit Heineken

1. September 2013 Keine Kommentare

Wer mit einer Ziege auf Weltreise geht und ihr ein rotes Lätzchen umbindet, der wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf alles gefasst sein, so dass es für den jungen Reisenden des neuen Heineken Werbeclips nicht ungewöhnlich ist, was ihm mitten in Indien auf einem rauschenden Fest widerfährt! Vielleicht ist der Werbespot auch nur als Traum anzusehen, vielleicht sollte man ihn ganz in psychoanalytischer Manier Sigmund Freuds als Wunschtraum lesen, dem Wunsch ein schönes kaltes und unheimlich erfrischendes Heineken zu trinken und lediglich das böse, böse Unterbewusstsein hält ihn davon ab und schickt unseren armen Reisehelden auf eine atemberaubende Odyssee. Das klingt wirr? Nein, es beschreibt den neuen Spot eigentlich sehr genau, poppig und konfus wird der junge Mann durch ein buntes Bollywood Setting getrieben, um seine Ziege, die mit zwei Heineken Flaschen ausgestattet ist wieder einzufangen.

Die Ziege ist das Maß aller Dinge, sie entwischt dem armen gutaussehenden Mann und verursacht im Maharadscha Palast so einiges an Chaos. Kaum ist sie dem Herrn aus den Armen gesprungen bringt sie doch fast einen Kellner zu Fall, der auf einem Tablett – wie könnte es in einem Heineken Clip auch anders sein – zwei Flaschen des beworbenen Bieres balanciert. Doch es ging noch einmal gut und schon springt die Ziege die Treppen des indischen Palasts hinauf! Einmal, für den kurzen Augenblick einer Sekunde scheint es, als könne der gute Mann seine Ziege am Schwanz packen, doch selbstverständlich ist sie wieder schneller und so kommt es, dass das wilde Treiben fortgesetzt wird und der Schönling von Mann zumindest zweimal vor einer ebenbürtigen Schönheit des weiblichen Geschlechts zu stehen, bzw. auch einmal zu Fall kommt!

Der Clip ist eine wilde Orgie bunter indischer Klischees, mit schrillen Turbanen, Elefanten, vielarmigen Göttergestalten und exotischen Tänzen. Das Filmchen ist nett anzusehen und auch die schöne Version von “Voyage Voyage”, die dem Clip unterlegt ist, ist sehr schön. Aber alles zusammen will nicht recht zusammenpassen. Die neue Werbekampagne ist nett, aber leider auch nicht mehr, was natürlich nichts daran ändert, dass ein Heineken trotzdem ein Bier für Traveller ist und bleibt und auch trotz neuem Clip einfach fabelhaft schmeckt und definitiv Lieblingsbier bleibt!

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