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Archiv für Januar, 2011

Naturkosmetik aus der Drogerie

30. Januar 2011 Keine Kommentare
Alverde for men 202x300 Naturkosmetik aus der Drogerie

Die alverde men Serie als Vorbild im kosmetischen Drogerie Bereich

Für hochwertige und ökologisch korrekte Kosmetik braucht man(n) schon lange kein Vermögen mehr auszugeben. Viele Drogerieketten haben ihre eigenen Naturkosmetiklinien entwickelt und bieten diese zu fairen Preisen an. Eine dieser Ketten ist dm, die mit ihrer Marke ‚alverde‘ 2009 bereits den Deutschen Nachhaltigkeitspreis gewonnen hat.

Die alverde-Pflegeserie für Männer ist mittlerweile komplett ausgefeilt und umfasst eine große Produktpalette – vom Augengel zum Deodorant und Aftershave ist alles vertreten. Aber was macht Naturkosmetik und gerade alverde zu etwas so Besonderem?

Der Großteil kosmetischer Produkte ist künstlich hergestellt und basiert auf Erdöl, so wie viele Haushaltsreiniger auch. Teilweise werden auch tierische Abfälle verwendet. Naturkosmetik nimmt von diesen Herstellungsarten Abstand und reduziert ihre Produkte auf das wirklich Notwendige, dadurch sind die meisten vegan, also komplett ohne tierische Bestandteile, ohne unnötiges Füllmaterial. Gewünschte Effekte wie Hautglättung oder Feuchtigkeitszufuhr werden durch natürliche Bestandteile, also Extrakten aus Pflanzen und Kräutern, erreicht.

Nach und nach wurde das alverde-Sortiment für den Mann erweitert. Seit der Markteinführung im Sommer 2009 umfasst es nun Waschgel mit Guarana, Feuchtigkeitsfluid mit Vitamin E, Intensivcreme mit Mandelöl, ein Aftershave-Fluid und eine Rasiercreme, Augenserum und Shampoo, Deodorant. Die Produkte überzeugen durch einen männlichen, aber nicht aufdringlichen Duft und eine optimale Verträglichkeit, auch bei sensibler Haut.

Ein weiterer Grund, Naturkosmetik „normaler“ Kosmetik vorzuziehen ist der Verzicht auf Tierversuche. Da die Branche wie beispielsweise bei Henna auf Altbewährtes zurückgreift, was sich schon über tausende von Jahren bewährt hat, werden Tierversuche vermieden und kein unnötiges Leid verursacht.
Mit dem Kauf von Naturkosmetik tut man somit nicht nur seinem Körper, sondern auch Natur und Umwelt etwas sehr Gutes.

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Winterzeit ist Saunazeit

27. Januar 2011 Keine Kommentare
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Ein Saunagang ist im Winter besonders wohltuend. Photo: Miika Silferberg

Der Winter tut dem Körper nicht gut. Die kalte Witterung, trockene Heizungsluft und wenig Licht führen dazu, dass wir uns schlecht fühlen und anfällig für allerlei Krankheiten sind. Studien haben herausgefunden, dass wir in dieser Zeit sogar den eigenen Körper vernachlässigen, obwohl er gerade jetzt mehr Pflege braucht als im Sommer.

Optimal für Körper und Geist ist (besonders) im Winter der Gang in die Sauna. Der Trick: Der Körper wird in ein künstlich herbeigeführtes Fieber versetzt, die Blutgefäße weiten sich, man schwitzt. So werden Giftstoffe und Schlacken aus dem Körper abtransportiert und das Immunsystem gestärkt. Die Flüssigkeit, die man bei einem Saunagang verliert (durchschnittlich ein bis anderthalb Liter), sollten dem Körper direkt danach wieder zugeführt werden. Wasser und verdünnte Säfte eignen sich dafür am besten, Alkohol (wie z.B. Wein) und Koffein sind tabu.

Als Sauna-Amateur ist es wichtig, klein anzufangen, und nicht mehr als ein oder zwei Saunagänge am Stück durchzuführen, da der Kreislauf ansonsten zu sehr belastet wird und der gesundheitsfördernde Aspekt ausbleibt. Bei Fortgeschrittenen dürfen es bis zu drei Mal sein.

Auch für die Dauer eines Saunagangs gibt es Richtwerte: Der erste dauert im Optimalfall acht bis zwölf Minuten, alle weiteren maximal 15 Minuten. Bevor man die Kabine verlässt, sollte man anfangen, die Beine und Füße zu bewegen, um den Kreislauf anzukurbeln, bevor der Sprung ins kalte Nass ansteht. Zwischen den einzelnen Saunagängen ist eine Ruhezeit von einer guten halben Stunde Pflicht. Der Körper hat Zeit, sich zu regenerieren und zu entspannen, bis es wieder in die nächste Runde geht.

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Männer und Arztbesuche

23. Januar 2011 1 Kommentar
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Männer suchen eher ungern Ärzte auf. Photo: Lisa Brewster

Männer sind ein Paradoxon. Krankheit wird leidenschaftlich dargestellt, eine leichte Verkühlung mutiert zur lebensbedrohlichen Grippe. Auf der anderen Seite aber gehen Männer so selten zum Arzt, dass vor allem langwierige und ernste Erkrankungen wie Prostatakrebs zu spät erkannt werden.

Erst wenn ihnen ernsthaft etwas starke Schmerzen bereitet, machen sich Männer auf und suchen nach Rat. Doch erste Anlaufstelle sind dann nicht Ärzte, sondern Apotheker, die auf dem Weg der Selbstmedikation helfen sollen.

Männer gehen einfach ungern zum Arzt. Die Gründe dafür sitzen meist im Unterbewusstsein: Leistungsdruck, das „starke Geschlecht“ zu sein, Versagensängste und die Einstellung, der Arzt finde ja doch nichts. Besonders intensiv treten diese Gefühle auf, wenn man(n) unter Erektionsstörungen leidet. Die Hemmschwelle, sich mit bezüglich dieses Problems Rat zu holen, ist enorm hoch. Dabei sollte der Arztbesuch gerade jetzt dringend angetreten werden, besteht doch die Gefahr einer Krebserkrankung.

Männer und Frauen lassen sich aufteilen in Reparatur- und Vorsorgemediziner. Das weibliche Geschlecht mit 21 Arztbesuchen pro Jahr geht öfter zu Untersuchungen als Männer mit nur 15 Besuchen.

(Dazu sei erwähnt, dass diese Werte im Gegensatz zu unseren europäischen Nachbarn erstaunlich hoch sind. Keine andere Nation verbringt so viel Zeit in Wartezimmern wie die Deutschen. Belgier beispielsweise gehen nur sechs bis acht Mal im Jahr zum Arzt.)

Daher rührt auch die längere Lebenserwartung bei Frauen. Gingen Männer öfter zur Vorsorge oder würden bei ernstzunehmenden gesundheitlichen Problemen eher einen Arzt aufsuchen, würde ihre Lebenserwartung im Schnitt um ganze neun Jahre ansteigen.

Männer haben dickes Fell

22. Januar 2011 Keine Kommentare
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Männerhaut ist weniger empfindlich als Frauenhaut. Photo: flickr/SuperFantastic

Stimmt das wirklich? Oder ist hat man es nur wieder mit einem Sprichwort zu tun, das die Wissenschaft schon längst überholt hat?

Nein, es ist tatsächlich so; Männer haben, im Gegensatz zu Frauen das dickere Fell – oder genauer gesagt: die dickere Haut. Diese ist durch mehr Zellschichten in der Oberhaut und mehr Collagen in der Dermis bis zu 20 Prozent dicker als die Haut von Frauen. Ein grobes Hautrelief macht sie robust und damit recht unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Sonne, trockener Luft oder kalter Witterung. Dies hängt auch mit dem pH-Wert männlicher Haut zusammen, denn sie ist mit einem Wert von 4,9 saurer als bei Frauen (5,6). Der Hydrolipidmantel schützt ebenfalls stärker. Insgesamt wird die Haut noch dazu besser durchblutet und wirkt lange straff, fest und faltenfrei.

Man könnte ein Lobeslied auf die männliche Haut singen, würde sich das Blatt nicht ab Mitte 30 wenden. Dann nimmt bei Männern die Produktion neuer Hautzellen sowie die Elastizität des Bindegewebes ab und die Haut kann kaum mehr Feuchtigkeit binden. Es entsteht die Gefahr der übermäßigen Verhornung. Fazit: Frauen leben länger mit Falten, Männer dafür intensiver.

Eine Körperpflege, die speziell auf Männerhaut abgestimmt ist, ist für den gepflegten Mann somit unerlässlich. Die Mitbenutzung von Tiegelchen und Töpfchen der Freundin oder Ehefrau nutzt aufgrund der verschiedenen Hautbedürfnisse kaum etwas. Bis zum 30. Lebensjahr genügt eine leichte Feuchtigkeitspflege, die die Haut weich und geschmeidig macht und ein Reinigungsgel, das etwaige Unreinheiten beseitigt. Danach muss wohl oder übel auch zu Anti-Aging Produkten gegriffen werden.

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