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Nassrasur ist Teil der gelernten Geschlechterrolle

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Vielfach wird der Kampf der Geschlechter ausgerufen, unzählig sind die Bücher oder Witze über den Gegensatz von Mann und Frau, aber wie sich diese Geschlechterrollen entwickeln, ist eine oft unbeantwortete Frage. Besonders auf die Frage, warum Mann sich zur Nassrasur entscheidet, wird mit einem Schulterzucken beantwortet. Dabei ist diese Entwicklung schnell und einfach erklärt!
Wir lernen schon als Kind, was Mann und was Frau ist. Wir hören Sätze wie „du bist doch ein Junge“ oder „ein Bub spielt doch nicht mit Puppen“ und aus diesen Erfahrungen leiten wir ab, was es bedeutet, Mann zu sein. Wenn wir gelernt haben, was Mann sein bedeutet, erkennen wir uns selbst als Junge und nehmen dann diese Rolle an. Ganz unbemerkt injiziert uns unsere Umwelt diese Männerrolle ein. Zu dieser vorgelebten Rolle als Mann gehört dann auch, ob wir uns später als Jugendlicher der Nassrasur bedienen. Bestärkt wird dies durch praktische Handlungen, denn die erste Rasur wird nicht gefeiert, man bekommt nicht den ersten Rasierer in einem Familienfest überreicht, sondern Mann nutzt einfach den Rasierer vom Vater.

Später als junger Erwachsener gehört dann ein gehöriger Einfluss oder sehr gute Gründe dazu, dass wir unsere Rolle verändern und beispielsweise die Art ändern, wie wir uns rasieren. Nicht zu unterschätzen ist bei der Entscheidung der Nassrasur der Einfluss von Freunden im jugendlichen Alter, psychologisch korrekt gesagt der sogenannten Peer-Group in der Adoleszenz. Neugierde ist wohl ein Grund, warum es noch Männer gibt, die lernen, sich mit einem Rasiermesser zu rasieren. Viele Einflüsse aus unserer Umwelt tragen zu unserer Entscheidung bei, sich zur Nassrasur zu entscheiden.

Viele finden die Königsdisziplin der Nassrasur durchaus reizvoll und interessant, befürchten aber auf Grund der Klinge Verletzungen. Doch dies ist völlig unbegründet, denn bei der Rasur mit einem Rasiermesser bewegt Mann die Klinge genau in die Richtung, in die die Klinge zeigt. Schneidet man sich, dann nur, weil die Bewegung die Klinge zieht und nicht quer bewegt! So ist es klar, dass Mann sich mit jedem scharfen Gegenstand schneiden würde und dass ein Rasiermesser genau so sicher ist wie jeder andere Gegenstand mit einer Schneide. Das bedeutet, dass die Gefahr bei einem Rasiermesser sehr gering ist, obwohl es natürlich schon scharf ist. Nur eine kleine Frage: Wer kocht denn schon gerne mit einem stumpfen Messer? Genau so ist es bei der Rasur mit einem Rasiermesser und es gibt viele Männer, die sich die Rasur zutrauen und eine neue Männerrolle dadurch definieren!

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